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Anröchte
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Anröchte () ist eine Gemeinde im Kreis Soest in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Contents

‱ Geographie
‱ Geologie
‱ Geschichte
‱ Politik
‱ Gemeinderat
‱ Bauwerke
‱ Friedhöfe
‱ Sport
‱ Musik
‱ Verkehr
‱ Bildung
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geographie

Geographische Lage

Anröchte liegt am Nordrand des Haarstrangs und im SĂŒdosten des Kreises Soest. Lippstadt ist etwa 15 Kilometer nördlich entfernt. Der höchste Punkt befindet sich im sĂŒdlich des Ortsteils Effeln auf 351,4 m ĂŒ. NN und der niedrigste nördlich des Ortsteils Altengeseke auf 118 m ĂŒ. NN.

Geologie

Anröchte liegt auf einem Naturwerksteinvorkommen, dem Anröchter Stein, welches vor allem wirtschaftliche Bedeutung hat.

Nachbargemeinden

Im Westen von Anröchte liegt die Gemeinde Bad Sassendorf, im Norden die Stadt Erwitte. Östlich von Anröchte grenzt die Stadt RĂŒthen und im SĂŒden die Stadt Warstein an das Gemeindegebiet.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Anröchte teilt sich in die folgenden zehn Ortsteile (Einwohnerzahlen: Stand 31. Dezember 2024)cite-ref-2[2] auf:

‱ Anröchte: 6915 Einwohner
‱ Altengeseke: 835 Einwohner
‱ Altenmellrich: 325 Einwohner
‱ Berge: 649 Einwohner
‱ Effeln: 696 Einwohner
‱ Klieve: 372 Einwohner
‱ Mellrich: 731 Einwohner
‱ Robringhausen: 162 Einwohner
‱ Uelde: 289 Einwohner
‱ Waltringhausen: 78 Einwohner
‱ Gesamt: 11.052 Einwohner

Geschichte

Zu Beginn des 11. Jahrhunderts wurde eine marcha Ananroth in einem lateinischen Dokument erwĂ€hnt, die Zuordnung zu Anröchte bleibt umstritten. Die erste sichere ErwĂ€hnung des Ortsnamens fand in einer Korrespondenz des 11. Juni 1153 statt, als Friedrich I. dem Bischof Arnold II. von Köln das Recht auf UnverĂ€ußerlichkeit der erzbischöflichen TafelgĂŒter verbrieft. Dabei wird auch ein Hof zu AnerĆŻst genannt. In einem Dokument von 1181 ist der Ortsname Anrufte geschrieben. Es ist möglich, dass der Name auf altsĂ€chsisch *Anhroftja zurĂŒckgeht und etwa ‚bei der Überdachung‘ oder ‚beim Unterschlupf‘ bedeutet.cite-ref-3[3]

Hexenprozesse

In der Zeit der Hexenverfolgungen um 1630 leitete Hexenkommissar Heinrich Schultheiß die Hexenprozesse in Anröchte.

JĂŒdische Gemeinde

1667 ließen sich die ersten Juden in Anröchte nieder, um 1700 folgten mehrere Familien nach, die ihren Lebensunterhalt durch Handel mit Agrarprodukten sowie Vieh und Fleisch bestritten. An der Teichstraße in einem Fachwerkhaus befand sich der Synagogenraum, der bereits vor 1800 als solcher genutzt und um 1855/1860 durch einen Anbau erweitert wurde, in dem sich auch der Schulraum der jĂŒdischen Schule befand. Zu Beginn der 1930er Jahre bestand die jĂŒdische Bevölkerung aus etwa 50 Personen.

Im FrĂŒhjahr 1938 plĂŒnderten und demolierten Angehörigen der SA die Synagoge mehrfach. Beim Novemberpogrom 1938 verwĂŒsteten SA- und SS-Angehörige aus Lippstadt den Innenraum und setzten sie in Brand. Die in Sicherheit gebrachten Thorarollen wurden von jĂŒdischen Emigranten nach Argentinien mitgenommen, eine weitere gelangte in eine Synagoge im Londoner Vorort Harrow. Die verbliebenen jĂŒdischen Einwohner wurden zwangsweise im „Judenhaus Fritzler“ in der Hauptstraße untergebracht; einige MĂ€nner mussten im Straßen- bzw. Kanalbau und im Betrieb der Firma Eduard Cremer arbeiten. Im FrĂŒhjahr 1942 wurden 34 jĂŒdische BĂŒrger in den Bezirk Lublin deportiert und ihr Eigentum zu Beginn des Jahres 1943 öffentlich versteigert.

Nach dem Krieg wurde das SynagogengrundstĂŒck von der Kommune gekauft und das GebĂ€ude abgerissen. Seit 1985 erinnert ein Gedenkstein mit bronzener Inschriftenplatte an die Synagoge. 2019 wurde am ehemaligen Synagogenstandort in der Teichstraße ein „Garten der Erinnerung“ eingeweiht. 2015 wurden in der Marktstraße in Effeln vom KĂŒnstler Gunter Demnig zwei Stolpersteine verlegt.cite-ref-0-4-0[4]

Konfessionsstatistik

Stand 31. Dezember 2015.cite-ref-5[5]

‱ Katholisch: 7091 Einwohner (62,5 % der Gesamtbevölkerung)
‱ Evangelisch: 1937 Einwohner (17,0 %)
‱ Sonstige Konfessionen und konfessionslose: 2318 Einwohner (20,5 %)

Stand 31. Dezember 2020cite-ref-6[6]

‱ Katholisch: 6543 Einwohner (58,8 %)
‱ Evangelisch: 1809 Einwohner (16,5 %)
‱ Sonstige Konfessionen und konfessionslose: 2624 Einwohner (24,7 %)

Stand 31. Dezember 2025cite-ref-7[7]

‱ Katholisch: 5568 Einwohner (50,6 %)
‱ Evangelisch: 1651 Einwohner (15,0 %)
‱ Sonstige Konfessionen und konfessionslose: 3781 Einwohner (34,4 %)

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1975 wurden die bisher selbstÀndigen Gemeinden Altengeseke, Altenmellrich, Berge, Effeln, Klieve, Mellrich, Robringhausen, Uelde und Waltringhausen aufgelöst und nach Anröchte eingemeindet.cite-ref-8[8]

Politik

Kommunalwahl 2020

Wahlbeteiligung:

52,8 % (2009: 53,6 %)

%

60

50

40

30

20

10

0

50,5 %

23,7 %

10,4 %

15,5 %

CDU

SPD

FDP

GrĂŒne

Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2014

%p

6

4

2

0

−2

−4

−6

−2,4

%p

−4,5

%p

+1,5

%p

+5,5

%p

CDU

SPD

FDP

GrĂŒne

Gemeinderat

Nach den Kommunalwahlen ab 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung:

BĂŒrgermeister

Seit dem 21. Oktober 2015 ist der parteilose Alfred Joachim Schmidt hauptamtlicher BĂŒrgermeister von Anröchte. Er wurde 2015 mit 72,96 % der Stimmen gewĂ€hlt und 2020 mit 84,76 % ohne Gegenkandidaten wiedergewĂ€hlt.cite-ref-11[11]

Wappen, Siegel und Banner

Der RegierungsprĂ€sident in Arnsberg hat der Gemeinde Anröchte mit Urkunde vom 15. MĂ€rz 1976 die Genehmigung erteilt, ein Wappen, ein Siegel und ein Banner, wie nachstehend beschrieben, zu fĂŒhren:

Blasonierung: „In Gold auf grĂŒn-silber geschachter Mauerpyramide ein auffliegender schwarzer Adler.“

Bedeutung: Die grĂŒn-silberne Mauerpyramide weist auf den grĂŒnen Dolomitstein hin, der bei Anröchte abgebaut wird. Der Adler soll auf die Familie von Anröchte weisen, eine Seitenlinie der Grafen von Arnsberg.

Siegelbeschreibung: Das Siegel zeigt den Wappenschild der Gemeinde und fĂŒhrt im Siegelrund in Großbuchstaben oben die Umschrift GEMEINDE, unten ANRÖCHTE.

Bannerbeschreibung: Von GrĂŒn und Gelb im VerhĂ€ltnis 1 : 1 lĂ€ngsgestreift, in der Mitte, etwas nach oben geschoben, der Wappenschild der Gemeinde.

StÀdtepartnerschaft

Seit 1954 besteht die Patenschaft der Gemeinde Anröchte zur Gemeinde RadkĂłw (WĂŒnschelburg) in Polen. Diese wurde am 12. Dezember 1952 vom Rat der Gemeinde Anröchte beschlossen und am 6. Juni 1954 offiziell beurkundet. Gleichzeitig wurde auch eine Straße in Anröchte entsprechend benannt. Grund dieser Patenschaft war, dass rund 40 WĂŒnschelburger nach dem Ende des Krieges ein neues Zuhause in der Gemeinde Anröchte gefunden hatten sowie regelmĂ€ĂŸige Heimattreffen und -feste organisierten. Im Laufe der Jahre hat sich aus der Patenschaft eine Partnerschaft entwickelt. Der Rat der Gemeinde Anröchte beschloss daher am 5. November 1991 einstimmig, einen Partnerschaftsvertrag mit Radkow/WĂŒnschelburg abzuschließen. Die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde fand am 29. November 1991 im Rahmen einer Sondersitzung des Rates in Radkow/WĂŒnschelburg statt. Inhalt dieser Vereinbarung ist der Auf- und Ausbau gegenseitiger freundschaftlicher Beziehungen auf den Gebieten Kultur, Kunst, Bildung, Wissenschaft, Gesundheit, Technik und Sport. Die Zusammenarbeit beider Kommunen steht im Dienst der VölkerverstĂ€ndigung und soll dem Fortschritt auf den vorgenannten Gebieten und der wirtschaftlichen Entwicklung der Partnergemeinden dienen. Gegenseitig finden in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Besuche unter Einbeziehung von Vereinen und VerbĂ€nden statt. Besonders intensiv vollzog sich zwischen den Schulen fast alljĂ€hrlich ein SchĂŒleraustausch. Durch viele persönliche Kontakte hatte sich im Jahre 1994 auch ein Verein „Förderkreis der Partnerschaft Anröchte-Radkow“ gebildet. Dieser förderte den Auf- und Ausbau gegenseitiger freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Gemeinden. Er wurde jedoch im Jahre 2015 aufgelöst.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Bauwerke

→

Hauptartikel

:

Liste der BaudenkmÀler in Anröchte

‱ Der Ort wird dominiert vom mĂ€chtigen Turm der katholischen St.-Pankratius-Kirche.
‱ Ein weiteres denkmalgeschĂŒtztes GebĂ€ude ist die St.-Anna-Kapelle
‱ Ebenfalls denkmalgeschĂŒtzt ist die Alexanderkirche in Mellrich
‱ Das zentral gelegene BĂŒrgerhaus ist ein beliebter Veranstaltungsort fĂŒr verschiedene Veranstaltungen. Neben den SchĂŒtzenfesten und anderen regelmĂ€ĂŸigen Veranstaltungen wie dem „Big Day Out“-Festival treten hier auch namhafte KĂŒnstler auf.
‱ Schloss Eggeringhausen in Mellrich
‱ Das kurkölnische Amtshaus (Hof Schulte)
‱ Das denkmalgeschĂŒtzte Haus Gerling ist ein ehemaliger kurkölnischer Amtshof. Der Herrensitz war ursprĂŒnglich umgrĂ€ftet. Der zweigeschossige, langgestreckte Steinbau mit zwei EcktĂŒrmen wurde zwischen 1550 und 1600 errichtet. Das Fachwerkobergeschoss stammt aus jĂŒngerer Zeit. In den NebengebĂ€uden finden sich tonnengewölbte Keller. Die Wappentafeln an der zweibogigen BrĂŒcke mit Torbogen sind mit 1551 bezeichnet und Philipp Soldan zugeschrieben. Sie zeigen die Wappen des Erzstiftes Köln.cite-ref-dehio-2011-12-0[12]
‱ Das denkmalgeschĂŒtzte Haus Mues in der Goethestr. 11 ist ein herrschaftlicher Bau mit einem hohen Mansardwalmdach und wurde 1769 errichtet. Das Chronogramm ĂŒber dem Portal im Mittelrisalit ist mit 1769 bezeichnet. Zum Portal fĂŒhrt eine Freitreppe.cite-ref-dehio-2011-12-1[12]
‱ Das Pfarrhaus an der unteren Kirchstraße 12 ist ein denkmalgeschĂŒtzter, traufenstĂ€ndiger, quer erschlossener Fachwerkbau unter einem KnĂŒppelwalmdach. Es wurde 1717 errichtet. Der Risalit an der Nordseite ist jĂŒnger. Das historische Dachhaus ĂŒber dem Eingang stammt von 1901. Eine Bruchsteinscheune steht separat.cite-ref-dehio-2011-12-2[12]

Friedhöfe

‱ Der jĂŒdische Friedhof an der Pohlgartenstraße lag vor 1800 außerhalb des Ortes. Er ist von einer Bruchsteinmauer umfasst und enthĂ€lt etwa 80 GrĂ€ber von MitbĂŒrgern jĂŒdischen Glaubens, die sich erstmals um 1667 angesiedelt haben.cite-ref-dehio-2011-12-3[12] Der Friedhof wurde in der NS-Zeit zum Teil zerstört. 1988 wurde ein Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des NS-Regimes errichtet.cite-ref-0-4-1[4]

Sport

In Anröchte gibt es mehrere SportstĂ€tten, welche von den ortsansĂ€ssigen Vereinen gefĂŒhrt werden.

Im Kern des Ortes, sĂŒdlich des BĂŒrgerhauses, befindet sich ein Fußballplatz auf dem die Heimspiele des Anröchter Fußballvereins ausgetragen werden. Nördlich des BĂŒrgerhauses ist die Dreifachsporthalle, welche fĂŒr Vereinssportarten und den Schulsport genutzt wird.

Im SĂŒden der Gemeinde liegt das eigentliche Sportzentrum Anröchtes. Hier gibt es weitere FußballplĂ€tze, TennisplĂ€tze, eine Reithalle, einen Fahrradpark und das beheizte Waldfreibad, in dem von Mai bis September geschwommen werden kann.

Die erste Damenmannschaft des Tischtennisvereins TTK Anröchte stieg 2003 in die 2. Bundesliga und zwei Jahre spÀter in die 1. Bundesliga auf und spielte seitdem ununterbrochen in der 1. oder 2. Liga, zuletzt in der Saison 2017/18 in der 1. Bundesliga.

Musik

Im Gebiet der Gemeinde Anröchte gibt es mehrere Tambourcorps, einen Musikverein und diverse Gesangsvereine.

Alle zwei Jahre findet in Anröchte der „Big Day Out“ statt, bei dem sowohl national als auch international bekannte Bands auftreten.

Wirtschaft und Infrastruktur

‱ SteinbrĂŒche: In und um Anröchte wird in vielen SteinbrĂŒchen der Anröchter Stein, ein GrĂŒnstein, abgebaut. Die frĂŒher verwendete Handelsbezeichnung „Anröchter Dolomit“ ist sachlich nicht zutreffend, da der Anröchter Stein keinen Dolomit enthĂ€lt. Die StĂ€rke der Gesteinsschicht betrĂ€gt ungefĂ€hr zwei Meter, wobei eine untere Schicht mit grĂŒnlicher FĂ€rbung (durch Glaukonit) und eine obere Schicht mit blĂ€ulicher FĂ€rbung abgebaut werden (Lit.: Braun). Das Gestein wird fĂŒr verschiedene Zwecke am Bau verwendet, u. a. Fassadenverblendungen, Mauern oder auch als Ausgangsmaterial fĂŒr Kunstwerke.
‱ Gewerbegebiet: Es bestehen drei großflĂ€chige Gewerbegebiete, teilweise mit direktem Autobahnanschluss. Einer der grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber der Stadt ist die Brand KG (brandgroup) mit etwa 400 Mitarbeitern am Standort Anröchte.
‱ Windenergie: Der Höhenzug des Haarstrangs ist eine der windhöffigsten Erhebungen im Binnenland. Im Jahresmittel weht hier der Wind mit rd. 6,0 m/s in 50 m Höhe ĂŒber die Landschaft. Die Stromerzeugung aus der unerschöpflichen Energiequelle Wind ist hier besonders wirtschaftlich.
‱ Wirtschaftsförderung: die Wirtschaftsförderung der Gemeinde Anröchte ist organisatorisch an die Verwaltungsspitze (BĂŒrgermeister) angegliedert. Die Wirtschaftsförderung versteht sich als Dienstleisterin fĂŒr Anröchter Unternehmen und solche, die sich fĂŒr den Standort Anröchte interessieren.

Verkehr

Die Bundesstraße 55 und die Bundesautobahn 44 fĂŒhren durch das Gemeindegebiet. Ferner hat Anröchte ĂŒber die Bahnstrecke MĂŒnster–Warstein der WestfĂ€lischen Landes-Eisenbahn im GĂŒterverkehr Anschluss an das Eisenbahnnetz. Der Flughafen Paderborn/Lippstadt ist etwa 25 km entfernt.

Bildung

Anröchte hat zwei Grundschulen, die Pankratius-Grundschule im Zentralort und die Alexanderschule im Ortsteil Mellrich. Die SchĂŒler der Sekundarstufe I können die Sekundarschule Anröchte/Erwitte besuchen. Die Hauptschule Anröchte und die Realschule Anröchte sind zum 31. Juli 2017 jahrgangsweise ausgelaufen.

Am Standort Anröchte werden verschiedene Kurse der VHS Lippstadt angeboten.

Die katholische Pfarrgemeinde St. Pankratius betreibt in Anröchte eine öffentliche BĂŒcherei. Ferner wird der Ort regelmĂ€ĂŸig von der FahrbĂŒcherei des Kreises Soest angefahren.

Persönlichkeiten

‱ Gotthard Kettler (1517–1587), Meister des Deutschen Ordens sowie Herzog von Kurland und Semgallen
‱ Adrian von Ense (* um 1520), Domherr in MĂŒnster und Landdrost in Stromberg
‱ Werner Dieste (1957–2022), Direktor des MDR-Landesfunkhauses ThĂŒringen
‱ Thomas Riepe (* 1964), TV-Moderator und Tierpsychologe
‱ Dagmar Tollwerth (* 1976), Schriftstellerin
‱ Cosmo Klein (* 1978), SĂ€nger und Songwriter
‱ Antonia Schmitz (* 1984), Miss Germany 2005

Literatur

‱ Franz-Josef Braun: Die „grĂŒnen“ und „blauen“ WerksteinbĂ€nke von Anröchte und Klieve aus den Scaphitenschichten der Turonserie. In: Fortschr. Geol. Rheinl. u. Westf. 7/1964, S. 479–486.
‱ Die Geschichte der Gemeinde Anröchte Aus den AnfĂ€ngen bis um 1800 ist im Band 1 und Anröchte im 19. und 20. Jahrhundert im Band 2 der Ortschronik der Gemeinde Anröchte dokumentiert. Der erste Teil der Ortschronik Anröchte wurde im Jahr 1993 von den Autoren MĂŒller und Knackstedt vom Staatsarchiv MĂŒnster erstellt. Sie gibt umfassende Informationen ĂŒber Anröchte und die dazugehörenden Ortschaften. Der zweite Teil der Ortschronik Anröchte wurde im Jahr 2003 von Wolfgang Knackstedt erstellt.

Weblinks

Commons

: Anröchte

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Anröchte

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Literatur von und ĂŒber Anröchte im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Website der Gemeinde

Einzelnachweise

cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-nw-11. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2024 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juni 2025. (Hilfe dazu)
cite-note-22. ↑ Jahresstatistik der Gemeinde Anröchte 2024. Abgerufen am 25. Mai 2025.
cite-note-33. ↑ Manfred Niemeyer (Hrsg.): Deutsches Ortsnamenbuch. De Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-018908-7, S. 35.
cite-note-0-44. ↑ Klaus-Dieter Alicke: Anröchte (Nordrhein-Westfalen). In: Aus der Geschichte der jĂŒdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. Archiviert vom Original am 18. September 2024; abgerufen am 7. MĂ€rz 2025 (deutsch).
cite-note-55. ↑ Internetseite der Gemeinde Anröchte
cite-note-66. ↑ Jahresstatistik 2020 Gemeinde Anröchte, abgerufen am 22. Januar 2021
cite-note-77. ↑ Jahresstatistik der Gemeinde Anröchte 2025. Abgerufen am 10. Januar 2025.
cite-note-88. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und SchlĂŒsselnummernĂ€nderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 334 (Statistische Bibliothek des Bundes und der LĂ€nder [PDF; 41,1 MB]).
cite-note-92. Ratswahl - Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Anröchte - Gesamtergebnis. Abgerufen am 2. Oktober 2020.
cite-note-103. http://www.wahlergebnisse.nrw.de/kommunalwahlen/2014/aktuell/c974004kw1400.html
cite-note-1111. ↑ Wahl des BĂŒrgermeisters - Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Anröchte - Gesamtergebnis. Abgerufen am 2. Oktober 2020.
cite-note-dehio-2011-1212. ↑ Dehio, Georg, unter wissenschaftlicher Leitung von Ursula Quednau: Handbuch der deutschen KunstdenkmĂ€ler. Nordrhein-Westfalen II Westfalen. Deutscher Kunstverlag, Berlin/MĂŒnchen 2011, ISBN 978-3-422-03114-2, S. 16.